Liebe Leserinnen und Leser,
bereits zwei außergewöhnliche Hitzewellen haben Mitteleuropa in diesem Frühsommer geprägt. Auf eine ungewöhnlich frühe Hitzeperiode Ende Mai folgte Ende Juni eine zweite, noch intensivere Hitzewelle mit neuen Temperaturrekorden. Verantwortlich waren lang anhaltende Hochdrucklagen, die heiße Luft über weiten Teilen Europas festhielten und Trockenheit sowie Waldbrandgefahr verschärften. Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass extreme Hitzeereignisse durch den Klimawandel deutlich häufiger und intensiver auftreten und Europa sich schneller erwärmt als jeder andere Kontinent.
Für unsere Wälder sind die Folgen gravierend: Wassermangel schwächt Bäume, erhöht ihre Anfälligkeit gegenüber Schädlingen und Krankheiten und mindert ihre Widerstandskraft. Gleichzeitig liefern Forschung und Praxis wichtige Erkenntnisse, wie sich Wälder an die veränderten Bedingungen anpassen lassen: von klimaangepassten Baumarten und Herkünften über den Waldumbau bis hin zu modernen Monitoring-Systemen.
In diesem Newsletter zeigen wir, welche Auswirkungen Hitze und Trockenheit auf unsere Wälder haben, welche Erkenntnisse die Forschung liefert und welche Ansätze helfen, Wälder langfristig widerstandsfähig zu entwickeln.
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